Akademienvorhaben

Corpus Vitrearum Medii Aevi

Die Potsdamer Arbeitsstelle für Glasmalereiforschung ist Teil des interakademischen Vorhabens „Corpus Vitrearum Medii Aevi“. Gemeinsam mit der Arbeitsstelle in Freiburg erfasst und erforscht sie die Glasmalereien des Mittelalters und der Frühen Neuzeit (bis etwa 1550) in Deutschland.

Corpus Vitrearum Medii Aevi

Das Akademienvorhaben "Corpus Vitrearum Medii Aevi" ist Teil des von Bund und Ländern geförderten Akademienprogramms, das der Erhaltung, Sicherung und Vergegenwärtigung unseres kulturellen Erbes dient. Koordiniert wird das Programm von der Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften.

Die Potsdamer Arbeitsstelle für Glasmalereiforschung ist Teil des interakademischen Vorhabens „Corpus Vitrearum Medii Aevi“. Gemeinsam mit der Arbeitsstelle in Freiburg erfasst und erforscht sie die Glasmalereien des Mittelalters und der Frühen Neuzeit (bis etwa 1550) in Deutschland. Das Corpus Vitrearum Deutschland ist Mitglied des CVMA International und damit einer der am besten vernetzten Forschungsverbünde weltweit. Gegründet 1952 vor dem Hintergrund erschreckender Zerstörungen in den beiden Weltkriegen hat dieser sich zum Ziel gesetzt, sämtliche Glasmalereien des Mittelalters fotografisch zu dokumentieren und nach festen Richtlinien zu edieren.

Die Arbeit des CVMA dient nicht nur der Dokumentation der sehr fragilen durch Umwelteinflüsse besonders gefährdeten Kunstdenkmäler. Sie schafft auch die Voraussetzungen dafür, dass die durch die räumliche Entfernung vor Ort oft schwer erkennbare und zudem im 19. Jahrhundert durch Restaurierungen veränderte Gattung mittelalterlicher Monumentalmalerei für Forschung und Öffentlichkeit erschlossen wird – über die allgemeine, schon im 18. Jahrhundert einsetzende Faszination an der Schönheit der farbigen Gläser hinaus.

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